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Barrierefreiheit engt alternative Wohngruppen ein

Durch eine Veränderung der Landesbauordnung verschärfen sich die Bauvorschriften für Wohnungen, in denen ältere, kranke oder behinderte Menschen leben. Durch die Einstufung als "Sonderbauten" werden spezielle Vorschriften für Rettungswege und Barrierefreiheit in Kraft gesetzt. Die Landesregierung verfolgt hier widersprüchliche Pläne.

Mit der Neuordnung der Sozialhilfe wird nach dem Willen der Sozialministerin, Birgit Hesse, die ambulante Pflege gestärkt. Andererseits erklärt der Wirtschaftsminister, Harry Glawe, ambulante Wohngruppen de facto zu Pflegeheimen. Die staatlich verordnete Barrierefreiheit kann den Bestand vieler ambulanter und meist von den Bewohnern selbst organisierter Wohngemeinschaften bedrohen. Damit rückt das Ziel, pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu versorgen, in weite Ferne.

Der Gesetzentwurf wurde am 23.09.2015 durch den Landtag positiv verabschiedet. Nachzulesen unter Landesregierung MV Drucksache 6/3830.

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